Mittwoch, 21. Juli 2010

New York

Ich habe so lange nicht mehr geschrieben, dass ich schon eine Weile überlegen muss, um mich an alle unsere Erlebnisse seitdem zu erinnern. Das letzte Lebenszeichen gab es vom Outlet-Shopping in Rehoboth Beach. Dort haben wir vom Strand nicht viel gesehen, weil wir doch ziemlich lange in den Geschäften unterwegs waren. Außerdem konnten sich die Kinder ja diesmal selber aussuchen, was sie haben wollen, das hat ihnen auch Spaß gemacht. Nun haben alle wieder passende Hosen und T-Shirts, Sophie hat neue Sandalen, die sind so bequem, mit denen würde sie sogar wandern! Es hat alles so lange gedauert, dass wir am nächsten Tag gleich nochmal eine Stunde hingefahren sind, damit ich mir auch noch etwas aussuchen konnte.
Nach New York gab es dann zweimögliche Wege, und wir haben uns für die Strecke mit der Fähre entschieden. Das war toll! Eine wunderschöne Aussicht und frische Meeresluft sind doch sehr angenehm, wenn man sonst viel Zeit im Auto oder in anderen Räumen verbringt. Die Fähre schwankte zwischendurch recht ordentlich, was das Laufen ganz abenteuerlich werden ließ. Die Fahrt dauerte eine Stunde, wir brauchten auch nicht lange zu warten vor der Abfahrt, und dann fuhren wir noch 2 Stunden nach New York.
Diese Stadt ist einfach etwas Besonderes, so viele markante Gebäude, der Trubel, die blinkende Werbung überall. Und unser Hotel gleich mittendrin, da hatten wir wirklich Glück, eine preiswerte Unterkunft in Manhattan gefunden zu haben. Wir kamen am Freitag an, zufälligerweise war direkt vor dem Hotel ein Parkplatz frei, und dann erfuhren wir noch, dass das Parken dort über das Wochenende kostenlos möglich war! Erst Sonntag Nacht vor 2:00 Uhr mussten wir es in eine Parkgarage bringen, $15 für 12 Stunden. Das Zimmer war zwar nicht große, aber es standen reichlich Betten drin, so dass Paul ein Bett für sich hatte.
Wir hatten zwar Internet im Hotel, aber es funktionierte nicht immer. Wie immer in den größeren Städten waren wir auch den ganzen Tag unterwegs. Morgens dauert es immer eine Weile, ehe alle aufgestanden und fertig zum Losgehen sind. Es gab imHotel kein Frühstück, also führte der erste Weg immer zu irgendeinem Restaurant, Bäcker, Deli und Starbucks. Es war auch nicht so einfach, sich zu entscheiden, was man von den vielen Möglichkeiten denn nun heute haben wollte.
Und dann ging es ab in die Stadt. Am ersten Abend waren wir am Times Square, in einem Gewimmel von Leuten und Lichtern. Am nächsten Tag sind wir dann Richtung 5th Avenue gelaufen, waren im weltgrößten Nintendo-Laden und dann im Highlight des Tages für Sophie: im Build-a-Bear-Workshop. Das ist ein Laden, den sie schon in Washington entdeckt hatte und vom ersten Moment an wollte sie sich von ihrem Taschengeld dort einen Bären kaufen. Aber man kauft ihn nicht einfach, man macht in ein bisschen selbst. Man kauft eine "Hülle", die dann dort im Laden ausgestopft wird, wobei man selber das Pedal für die Maschine tritt. Dann gibt es noch einige weitere Schritte, die sie sicher selber erzählen möchte.
Abends waren wir dann im Kino: Shrek 3 und danach war es dann spät genug, um die Kinder ins Bett zu bringen. Ich war dann mit Bert noch in einer Blues Bar mit live Musik.
Der dritte Tag war dann auch der anstrengendste: erst waren wir im Museum for Natural History, was ich sehr toll finde und was den Kindern durchaus gefiel, immerhin kennen sie es auch aus einem Kinofilm. Es liegt gleich am Central Park, durch den sind wir dann quer durch gelaufen, wobei wir Leute auf Rollschuhen tanzen gesehen und Musik gehört haben. Die Kinder wollten sich dann unbedingt malen lassen, auch das haben wir dann noch gemacht. Und dann ging es in den größten Spielzeugladen, den sie auch schon aus einigen Filmen kannten. Da haben wir aber vorher schon klargestellt, dass wir dort nichts kaufen werden. Es war schon später Nachmittag, aber wir sind trotzdem noch mit der U-Bahn zum Battery Park gefahren, der Südspitze von Manhattan, von wo aus man die Freiheitsstatue sehen kann. Eine Weile haben wir überlegt, mit der kostenlosen Fähre nach Staten Islands zu fahren, weil die etwas dichter an der Statue vorbeifährt, aber es hätte hin und zurück ungefähr eine Stunde gedauert und wir wollten ja noch zum Empire State Building. Wir sind aber noch zur Gedenkstelle am Ground Zero gelaufen, wo früher das World Trade Center stand.
Der Eintritt zum Empire State Building war ziemlich teuer, aber wir haben ja sonst nicht so viel mit Eintritt gemacht in New York. Und der Ausblick ist einfach atemberaubend! Wir mussten natürlich anstehen, aber nich so lange. Es gab mehrere Schlangen an verschiedenen Stellen, insgesamt hat es vielleicht eine Stunde gedauert. Wir sind sogar ein paar Treppen gelaufen, das konnte man, wenn man nicht am Lift anstehen wollte. Das war ein schöner Abschluss für New York!

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